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 Buden, Stände, Zelte

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Elena Gilbert
SCHOKOMONSTER
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BeitragThema: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 17:28

Vor dem Zirkuszelt finden sich zahlreiche kleinere Buden, Stände und Zelte, die den Besuchern erlauben ihren Verstand vom Alltag abzuschalten. Sowohl Spielbuden, als auch zuckersüße Leckereien erfreuen hier die Herzen der Gäste.

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Zane Carter
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 19:35

Cf ~ Richard’s Haus

Während der Fahrt zu dem Park hatte ich größte Mühe mich auf die Straße zu konzentrieren, lenkte mich der bezaubernde Mann neben mir auf dem Beifahrersitz einfach alleine durch seine Anwesenheit zu sehr ab. Auch wenn wir uns bereits einige Male wieder gesehen hatten und täglich Kontakt hatten, machte mich seine Anwesenheit immer noch so nervös wie am ersten Tag. Es war einfach unglaublich, wie sehr mich Richard aus der Bahn werfen konnte.
Ich weiß nicht wie ich es geschafft hatte, heile hier anzukommen, aber letztendlich hatten wir den Parkplatz vor dem Park erreicht. Ich suchte mir noch eine freie Lücke, um den Wagen dort abzustellen und es herrschte bereits jetzt schon reges Treiben und der Parkplatz war sehr gut gefüllt und viele Menschen strömten bereits Richtung Eingang. Als ich den Motor abstellte warf ich wieder einen Blick zu Richard während ein leichtes Lächeln meine Lippen umspielte. „Bereit, für unser erstes, öffentliches Date?“ Leicht zwinkerte ich ihm zu um somit auch meine eigene wieder aufsteigende Nervosität zu überspielen. Es würde garantiert nicht einfach werden, befürchtete ich bereits auf ehemalige ‚Bekannte‘ dort zu treffen. Doch niemand von ihnen würde dafür sorgen, dass ich meine Entscheidung bereuen würde. Nein, mein Herz gehörte diesem wundervollen Hexer an meiner Seite und das würde sich hoffentlich niemals ändern.
Ich stieg aus dem Wagen und schloss jenen ab nachdem auch Richard ausgestiegen war. Fast wie von selbst trugen meine Füße mich zu ihm herüber und hielt ihm meine Hand hin um ihm zu zeigen wie ernst es mir hiermit war und ich mich keineswegs schämte ihn an meiner Seite zu haben und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass mein Herz auch für das männliche Geschlecht schlug.
Gemeinsam betraten wir den Eingangsbereich und gingen Richtung Zirkuszelt. Kurz vorher blieb ich stehen und ließ meinen Blick über die vielen Buden und Stände gleiten während ein leicht verträumtes Lächeln meine Lippen umspielte als eine Erinnerung aus meiner Kindheit wieder zurückkehrte. Leicht drückte ich Richard’s Hand während ich ihn anblickte. „Ich bin so glücklich, dass du mit mir hierher gekommen bist. Sollen wir noch eine kleine Runde hier gehen bevor die Vorstellung anfängt?“

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Isobel Saltzman
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 19:56

cf Eingangsbereich
Elena & Isobel

Mit Elenas Reaktion hätte ich nicht gerechnet und so stolperte ich ihr einfach hinterher, während ich versuchte, meine Teufelhörchen festzuhalten. Kaum waren wir aus der Warteschlange für die Eintrittskarten raus, standen wir bei der Zuckerwatte an, bei der Gott sei Dank nur ein Vater mit seinem Sohn stand. Elena stand wie eine Sechsjährige mit leuchtenden Augen vor dem Automaten und ich war drauf und dran sie daran zu erinnern, nicht zu sabbern.
Aus den Augenwinkeln sah ich eine Gruppe von Typen in Elenas Alter, die zu uns herüberschauten und tuschelten. Für einen Augenblick konzentrierte ich mich darauf, was sie untereinander sagten, aber bevor ich überhaupt richtig beginnen konnte, zerrte Elena mich schon weiter und gab dem Mann hinter der Maschine wild gestikulierend klar, wie groß sie ihre Zuckerwatte haben wollte. Kaum war sie fertig, orderte ich ebenfalls eine ordentliche Portion und zahlte.
"Lass es dir schmecken, Baby.", grinste ich sie an und pflückte mir ein Stück Watte heraus.
"Hast du Lust Karussel zu fahren?"

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Richard Miller
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 20:06

Die Fahrt hatte ich nicht mal richtig mitbekommen so sehr war ich damit beschäftigt, Zanes Nähe zu genießen, immerhin war das hier der Auftakt eines Wochenendes, das wir zusammen verbringen wollten, jetzt, wo ich endlich mal wieder drei Tage am Stück frei hatte. Allein dieses Wissen ließ mich die ganze Zeit ununterbrochen lächeln und jedes Mal, wenn ich Zane ansah, vertiefte sich das sogar noch ein wenig mehr.
Himmel, ich bin wirklich total verknallt. Meine Schwestern hätten ihre wahre Freude an mir... schoss es mir fast ein wenig amüsiert durch den Kopf, doch ich sagte nichts, um Zane nicht noch mehr abzulenken, denn der Betrieb hier auf dem Parkplatz war schon ziemlich heftig. Da brauchte mein junger Begleiter sicher alle Gedanken beisammen.
Als sie dann aber parkten und Zane wieder sprach, blieb auch ich nicht mehr stumm, vor allem, da ich ihm hier gleich noch mal versichern konnte, dass ich das genauso wollte wie er.
„Ich kanns kaum erwarten, Baby,“, erwiderte ich daher nickend und schnallte mich ab, um auszusteigen. Den Moment, den Zane brauchte, um abzuschließen, nutzte ich jedoch, um meinen halblangen schwarzen Wollmantel zu schließen und nach einem kurzen Blick zu den Leuten, die wie wir auf in den Park strömten, zog ich auch noch die Handschuhe an. Es war zwar schade, weil ich Zane so nicht würde spüren können, aber da ich auch die Fremden nicht unbedingt spüren wollte, blieb mir nichts anderes übrig.
Lächelnd ergriff ich dann Zanes Hand und lief neben ihm her in Richtung Eingang, rückte dabei auch gleich noch etwas dichter zu ihm auf, als es voller wurde und löse letztlich die Hand doch wieder, um den Arm einfach um seine Taille zu legen und ihn so dicht bei mir behalten zu können in dem Gewühl. Wie er ließ ich den Blick umher schweifen, doch hier war so viel los schon, dass ich nicht wirklich jemanden sehen konnte, der mir bekannt vorkam. Also richtete ich meine Aufmerksamkeit völlig auf den hübschen Mann an meiner Seite und mein Lächeln vertiefte sich, als ich sah wie sehr Zane hier strahlte. Ich brauchte meine Kräfte grade nicht, um zu wissen, dass er offensichtlich mehr als glücklich war, hier zu sein.
„Ich freu mich auch, dass du mich dazu überredet hast,“, gab ich zu und dann wurde mein Lächeln eine Spur verschmitzter. „Können wir gerne machen, Süßer. Es ist noch genug Zeit. Womit willst du anfangen? Du weiß, wir müssen alles testen, damit ich meinen Schwestern Bericht erstatten kann, ehe sie morgen her kommen.“

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 20:19

("wild gestikulierend" ahahaha XXD)

"PA-RA-DIES!" gab ich mit vollem Mund von mir und kaum aus dem Staunen gar nicht mehr raus. So viele bunte Farben, so viele Menschen, doch leider nur wenige bekannte Gesichter. Allerdings machte mir das gerade nicht all zu viel aus. "DAS schmeckt SO gut! Nimm noch mehr Iso. Ich will nicht die einzige sein, die zunimmt." meinte ich grinsend und hielt ihr die Zuckerwatte hin. Als sie mich fragte ob ich Lust auf eine Karusselfahrt hatte, konnte ich nur zustimmend mit meinem Kopf nicken. Denn mein Mund war bereits wieder mit der köstlichen rosanen Weichheit gefüllt, als das ich einen Ton von mir geben konnte. Lachend führte mich Isobel daher in die nötige Richtung, doch bevor wir vor dem Karussel ankamen, hielt ich an einem Muffinstand an. Heute war ein Verwöhnungstag, also warum nicht ordentlich reinhauen? Ich bestellte mir einen Spooky Crisp und Iso einen Blood Diamond, den wir beide auch gleich verdrückten. "Also wenn mir nach dieser Fahrt nicht schlecht wird, dann weiß ich auch nicht." Lachend klopfte ich sanft mit meiner Handfläche gegen meinen Magen und hoffte, das die Karusselfahrt eher gemütlich sein wird.

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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 20:21

CF: Hotelzimmer Stefan

Ich kam zu Fuß dem Schauspielplatz vieler Menschen immer näher. Die laute jubelnder und quengelnden Kinder die Freunde hatte und es kaum erwarten konnten, war für mich nicht zu überhören. Ich näherte mich langsam. Eintritt bezahlte ich nicht. Und so passierte ich die Kasse durch einen Sprung über den Zaun und den Hecken. Von hinten näherte ich mich dem Schauspielpaltz diesen Abends. Unbemerkt trat ich zwischen eine Gruppe von jungen Menschen und bewegte zwischen ihnen unbemerkt weiter zu den Zelten Buden.
Ich bestellte mir an der Bar ein Bier im Plastikbecher und lehnte mich mit diesem an einen Baum und beobachtete die Leute die in nicht weiter Entfernung vorbei ging in die Richtung des großen Zeltes in dem die Vorführungen stattfanden. Ein leicht verschmitztes Lächeln lag auf meinen Lippen als eine junge 16 Jährige vor mir stand und versuchte mich fragte ob ich neben ihr sitzen würde während der Vorstellung. Was wollte sie von mir ? Ich begutachtete ihre tollen Halsschlagadern und hörte ihr aufgeregtes Herz in meinen Ohren rauschen. Ich fixierte immer mehr ihre Adern. Nein…..nur ein mal kosten …..NEINschrie ich mich in Gedanken an. Schnell schwirrten meine Augen umher und ich entdeckte einen jungen Kerl in ihrem Alter und sah das Mädchen wieder an „ Dort hinten steht jemand der würde sehr gern mit dir zur Vorstellung gehen, er steht auf dich“ manipulierte ich das Girli , welches dann auch gleich verschwand.
Erleichtert atmete ich aus und trank einen Schluck von meinem Bier und trat zurück an den Stand an dem es Bier gab. Ich lehnte mich leicht an und bestellte ein weiteres.
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Zane Carter
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 20:24

(Richard & Zane)


Ich hielt zunächst den Atem an als Richard seine Hand von der meinen löste, nur um sie im nächsten Moment um meine Taille zu legen. Unweigerlich schmiegte ich mich mehr an Richard heran und ließ meine Hand ebenfalls an seiner Seite ruhen. Die Blicke der anderen Gäste konnte ich förmlich spüren und ich konnte nicht leugnen, dass ich mich zunächst einmal daran gewöhnen musste. Sonst hatte ich nie etwas dagegen gehabt, die Blicke auf mich zu ziehen, aber dies hier war komplett etwas anderes.
Und bei dem Anblick der vielen verschiedenen Buden und den Düften die einem in die Nase stiegen, waren die Blicke eh wieder vergessen. Meine Augen strahlten förmlich als ich meinen Blick wieder zu Richard lenkte. „Ich weiß es gar nicht. Es gibt hier einfach viel zu viel zu sehen. Du musst wissen, dass ich das letzte Mal bei einem Zirkus war als ich noch ein kleines Kind war und meine wahren Eltern noch lebten. Am liebsten würde ich mir hier alles ansehen und austesten.“ Ich konnte mich noch sehr gut daran erinnern, wie meine Eltern unser ganzes Erspartes für den Monat zusammengekratzt hatten um mir diesen unvergesslichen Abend zu bescheren. Noch heute rechnete ich es ihnen hoch an, doch hätte ich es damals schon gewusst, was sie dafür auf sich genommen hatten, hätte ich dieses Geschenk vermutlich nicht annehmen können. Denn damals hatte ich noch mein Gewissen und die Einstellung, dass niemand wegen mir leiden sollte.
Meine Aufmerksamkeit wurde durch den Duft von Zuckerwatte abgelenkt und ich deutete mit der noch freien Hand Richtung des Standes. „Wie wäre es mit einer Zuckerwatte? Gosh, ich habe bestimmt gute 20 Jahre keine mehr gegessen.“ Ein leicht verlegenes Schmunzeln umspielte meine Lippen. „Oh man, du musst mich sicherlich jetzt für total abgedreht halten.“

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Isobel Saltzman
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 20:38

"Ich bin ja fast dazu geneigt, dich ins Disneyland mitzunehmen.", lachte ich laut, als wir die Muffins in uns reinstopften. Es machte so viel Spaß, sie so glücklich zu sehen und sie das erste Mal in meinem Leben verwöhnen zu können. Von weitem konnten wir schon die Musik hören, die spielte, während das Karussel seine Runden drehte.
Es standen viele Kinder mit ihren Eltern drum herum, aber auch einige Pärchen saßen vergnügt auf kleinen angemalten Pferden, warum sollte dann nicht auch eine Mutter mit ihrer Tochter hineinkönnen?
WIr holten uns schnell eine Marke und warteten, bis das Ding endlich zum stehen kam.
"Wenn dir gleich nicht schlecht geworden ist, können wir ja noch das Kettenkarussel ausprobieren. Und uns gebrannte Mandeln holen. Ich MUSS Mandeln haben."
Mit unseren Zuckerwatten setzten wir uns irgendwo ins Karussel und ich pflückte wieder eine Menge von meiner Watte ab, bis meine Finger absolut klebrig waren.
"Das ist ewig her, dass ich das hier gemacht habe.", lachte ich und schloss lächelnd die Augen. Es war,als wäre ich wieder ein Kind, auch wenn die Erinnerungen an diese Zeit nach und nach verschwanden.

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Richard Miller
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 20:48

Die Blicke entgingen auch mir nicht, doch ich ignorierte sie schlicht und ergreifend. Hier waren so viele Leute unterwegs, dass wir beinahe normal wirkten, wenn man sah, was hier zum Teil sonst für Paradiesvögel unterwegs waren.
Es gab hier sowieso nur einen Menschen, der mich interessierte und den hatte ich im Arm. Und dass Zane die Berührung zuließ, ließ das warme Gefühl in meiner Brust gleich noch ein wenig mehr werden, während ich ihm zuhörte nach meiner Frage. Kurz folgte ich dann seinem Zeig und setzte mich zusammen mit ihm wieder in Bewegung, so dass wir uns anstellen konnten.
„Da bist du nicht der Einzige,“, verriet ich ihm dabei offen und ohne zu zögern. „Das letzte Mal, dass ich hier war, ist sicher fast … uff...zehn Jahre her.“ Kurz nickte ich, als ich nachgerechnet hatte. „Irgendwie kam dann immer der Dienst dazwischen. Wir können also beide Erinnerungen auffrischen...und ich halt dich nicht für abgedrehter als mich selbst,“, endete ich mit einem Zwinkern und rückte in der Schlange mit ihm vor, um dann ein Mal Zuckerwatte zu bestellen.
„Du teilst doch mit mir, oder?“ erkundigte ich mich verschmitzt lächelnd bei Zane, während ich mich von ihm löste, um den Geldbeutel aus der Innentasche meines Mantels zu ziehen, damit ich bezahlen konnte. Das würde ich mir nämlich nicht nehmen lassen. Es war das erste Mal, dass ich wirklich mit jemandem ein Date hatte und ich würde alles tun, dass Zane weiter so strahlte wie bisher. Schmunzelnd gab ich den Geldschein über die Theke, nahm das Wechselgeld entgegen und verstaute die Börse wieder, nahm die Watte entgegen und hielt sie Zane gleich hin, ehe ich dann nach seiner Hand griff und ihn mit mir beiseite zog, damit die nächsten ran konnten. Ich blieb dann etwas am Rand mit ihm stehen, dass er in Ruhe probieren konnte und wartete gespannt ab, ob ich auch was abbekam.

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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 21:01

Wir bekamen von einem der Karussell Mitarbeiter einen Platz zugewiesen, auf dem wir es uns gemütlich machten. Doch ehe er uns wieder alleine ließ, nahm er uns die Marken ab und half uns dabei einen kleinen Sicherheitsgurt (oder wie heißt das Zeug? XD) anzulegen. Bei meinem Glück würde ich sonst wahrscheinlich kopfüber aus meinem Platz herunter purzeln.
Nach einigen Minuten, in denen wir nebeneinander rumalberten, fuhr das Karussell auch endlich los. Ich konnte es nicht fassen wie schön der Abend bisher war. Während das Karussell uns langsam in die Höhe hob, seufzte ich erleichert aus. "Es freut mich unglaublich dich so fröhlich zu sehen." sagte ich ehrlich und legte dabei meine Hand sanft auf ihre. "Du solltest wirklich öfter so Lachen, wie jetzt. Man sieht dir an, das du es vermisst hast und dabei steht es dir doch so gut."

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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 21:12

Von hier oben hatte man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und den Park, in dem der Zirkus und die ganzen Stände aufgebaut waren. Die Menschen unter uns wurden immer kleiner und ich schaute glücklich auf Elenas Hand, die auf meiner lag.
"Ich freue mich, dass ich dir so eine Freude machen konnte. Mein Leben ist einfach, weißt du.. Aber du hast jeden Tag neue Probleme. Ich bewundere dich dafür, dass du das alles so gut meistern kannst.", gestand ich.
Da waren Klaus, die Salvatores und was weiß ich noch für Mächte hinter ihr her, sie musste sich um ihre Schule kümmern, damit fertig werden, dass in ihrem Umfeld mehr Unglücke passierten als bei sonst jemandem.. Sie war eine starke Frau.
Wortlos nahm ich sie in den Arm und drückte sie fest an mich. "Ich hab dich lieb", sagte ich leise und schaute ihr einfach nur dankbar in den Arm.
So viele Dinge wollte ich ihr sagen. Dass ich Angst hatte, dass sie mich nicht als Mutter akzeptieren würde, dass sie mir eine Chance geben sollte, die ich bisher nicht hatte. Dass ich alles nachholen wollte, was wir versäumt hatten... Aber kein einziges Wort brachte ich über meine Lippen.

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Zane Carter
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 21:18

Ich machte mir gar nicht erst die Mühe nach bekannten Gesichtern Ausschau zu halten, galt meine Aufmerksamkeit eh nur dem Mann an meiner Seite. Hier mit ihm sein zu dürfen bedeutete mir sehr viel und der heutige Abend würde in vielerlei Hinsicht einzigartig und toll werden. Ich wusste nicht, seit wann ich das letzte Mal an einer derartigen Veranstaltung teilgenommen hatte und so gelassen sein konnte. Ja, das Kind in mir schien mehr und mehr die Oberhand zu gewinnen und die dunkle Macht in mir war komplett vergessen. Immerhin gab es seit meiner kaputten Kindheit einiges nachzuholen und somit scheute ich mich auch gar nicht mehr hier und heute einfach nur so zu sein wie ich war und sogar das Kind in mir zuzulassen.
Ich schenkte ihm ein verständnisvolles Lächeln. „Ja, deine Arbeitszeiten sind auch wirklich unmenschlich.“ Ein leises Seufzen konnte ich dann doch nicht unterdrücken, als ich daran denken musste, wie jene Arbeitszeiten uns jetzt schon einige Male daran gehindert hatten uns zu sehen. „Aber immerhin tust du etwas um Geld zu verdienen.“ Ich lächelte leicht, war es gleichzeitig auch eine Anspielung darauf, dass ich durch den Pakt niemals mehr hatte für mein Geld arbeiten müssen.
Kaum hatte ich die Zuckerwatte vorgeschlagen, standen wir auch schon in der Schlange und als Richard sein Portemonnaie aus der Tasche nahm wollte ich ihn gerade noch daran hindern, merkte aber, dass es zwecklos sein würde. „Aber das nächste Mal gebe ich einen aus.“ Bemerkte ich mit einem leichten Grinsen. „Und sicherlich mag ich mit dir teilen.“
Ich sog förmlich den Duft der Zuckerwatten ein während Richard bezahlte und ließ mich daraufhin bereitwillig von ihm beiseite ziehen während ich die Zuckerwatte ergriff. Während ich begann von der Zuckerwatte zu essen, hielt ich Richard’s Hand weiterhin. Ich schloss genießerisch meine Augen währen dich den Geschmack dieses süßen, klebrigen Zeugs genoss. Als ich sie wieder öffnete strahlten meine Augen förmlich, fühlte ich mich in jenem Moment einfach glücklich. „Vielen Dank, Sweetheart. Sie schmeckt einfach wunderbar und du machst mich gerade noch glücklicher als ich es eh schon bin.“ Sanft presste ich seine Hand und glitt mit dem Daumen über seinen Handrücken, suchte mir dann aber doch einen Weg zwischen den schützenden Stoff seines Mantels sowie der Handschuhe um leicht seine Haut berühren zu können, damit er mein Glück ebenfalls so spüren konnte wie ich es tat. Ja, ich wollte es mit ihm teilen. Währenddessen ruhten meine Augen auf den seinen bevor ich es nun war der ihm die Zuckerwatte reichte. „Greif schnell zu, bevor ich noch alles auf einmal in mich hineinschlinge und womöglich noch an einem Zuckerschock sterbe.“ Ich rundete meine Worte mit einem leichten Lächeln ab.

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 21:33

Sie bewunderte mich dafür? Bei diesen Worten konnte ich nicht anders, als meine Mundwinkel leicht anzuheben. Hatte ich denn eine andere Wahl? Aber ihre Worte taten mir gut. Solange hatte ich mit keiner Freundin mehr über meine Probleme gesprochen, solange keine herzhafte Umarmung angenommen, so wie ihre. Deswegen ließ ich mich einfach nur fallen und genoss den Moment gehalten zu werden. "Mhhh.." schnurrte ich entspannte neben ihrem Ohr. "Danke das du für mich da bist. Das bedeutet mir viel." Ich ließ mich noch eine weile von ihr halten, drückte sie sanft und löste mich nach einigen Augenblicken wieder von ihr. "Ich möchte so gerne mehr über dich erfahren Isobel.. Was spielt sich in deinem Leben ab? Wie ist die aktuelle Lage bei dir?" Wir hatten noch gute 10 Minuten, in denen sie mir ein wenig über sich erzählen konnte.

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Richard Miller
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 21:53

Mein Lächeln wurde etwas schiefer, als er meine Arbeitszeiten ansprach und ich drückte ihn kurz etwas mehr an mich, um ihm so zu zeigen, das sich wusste, was ihn bedrückte. Mir ging es da nämlich ganz ähnlich. Es gefiel mir auch nicht, dass wir uns so wenig gesehen hatten, aber leider fragen die Verbrecher nun mal leider nicht danach, ob man frisch verliebt war.
„Glaub mir, ich würde die Zeit tausend mal lieber mit dir verbringen,“, versicherte ich ihm lächelnd und schüttelte nur leicht den Kopf, als Zane die Sache mit dem Geld verdienen ansprach und drückte ihn nur nochmal sanft, ehe ich ihn dann frei gab. Das war was, was ich jetzt nicht besprechen wollte, denn das hätte zu den düsteren Themen zwischen uns geführt und das wollten wie heute doch beide nicht. Lieber ging ich auf seine unterschwellige Beschwerde wegen dem Bezahlen ein und nickte leise lachend.
„Das nächste Mal, versprochen.“ Wobei für mich das nächste Mal das nächste Date sein würde und sicher nicht heute Abend, aber da würde Zane schon noch merken. Mein Lächeln wurde auch gleich noch etwas mehr, als Zane mir versicherte, dass er teilen wollte, aber erst mal genoss ich es schon, ihn dann hier sehen zu können wie er mit sichtlichem Genuss von der Zuckerwatte probierte. Und mein Herz flatterte vor lauter Freude und Glück, als er mir versicherte, dass es ihm soweit gefiel hier. Meine Augen weiteten sich dann kurz, als Zanes Finger sich unter meinen Mantel schummelten, doch als ich seine Finger dann spürte und vor allem das Glück, das er gerade verspürte, wurde mir das Herz leicht und ich war es, der ein glückliches Funkeln in den Augen hatte. Es war immer wieder erstaunlich für mich, dass Zane mit meiner Gabe so leicht umging und den Kontakt sogar von sich aus suchte, um mir zu zeigen, wenn er glücklich war. Und da wir hier wirklich nicht mehr mitten im Gedränge standen, neigte ich mich kurz zu ihm, um ihm einen Kuss auf die Schläfe zu drücken und ihm ein leises „Danke“ zuzuraunen, ehe ich mich wieder etwas von ihm löste, um dann sein Handgelenk zu umfassen und die Zuckerwatte von seinen Fingern zu naschen, wobei ich die Zunge absichtlich kurz über seine Finger flitzen ließ, ehe ich ihn wieder frei gab und kaute.
„Hmm, lecker...aber die Zuckerwatte schmeckt auch, da hast du recht,“, gab ich dann von mir und zwinkerte ihm kurz zu. Lächelnd blieb ich dann weiter bei ihm stehen, ließ ihn in Ruhe zu Ende naschen und genoss auch die nächsten Bissen, die er abgab. Als er fertig war, zog ich ihn dann allerdings doch weiter und deutete dabei zum Riesenrad vor uns.
„Was hältst du davon, Baby?“ erkundigte ich mich dabei lächelnd.

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Isobel Saltzman
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 21:54

Ich schniefte schon fast ein wenig, aber hielt meine Gefühle im Zaum.
"Ich bin immer für dich da...", versicherte ich ihr.
Als sie sagte, dass sie gerne mehr über mich erfahren möchte, überlegte ich kreuz und quer, wusste aber nicht, was ich ihr alles erzählen konnte und was ich lieber für mich behalten sollte.
"Hm.", machte ich und überschlug die Beine, lehnte mich zurück und schaute aus dem Fenster.
"Ehrlich gesagt ist es ruhig geworden. Die letzten Monate habe ich damit verbracht, mich häuslich einzurichten, ich gehe nicht oft hier in der Stadt aus, habe hier keine Kontakte. Wenn ich gelangweilt bin, fahre ich raus oder gehe campen. Ich bin manchmal gerne allein, habe andererseits gerne Gesellschaft und schmeiße Hauspartys."
Seufzend dachte ich zurück an alte Zeiten und musste ein gemeines Lächeln unterdrücken.
"Ansonsten.. Ich verreise ab und an mal. London, Paris, Rom... Mailand. Man lernt hier und da jemanden kennen. Nicht alle sind nett, und oft passieren unschöne Dinge. Was willst du noch wissen?", fragte ich.

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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 22:19

„Das glaube ich dir sofort. Ich würde am liebsten auch jede Sekunde meines Lebens mit dir verbringen.“ Erwiderte ich mit sanfter Stimme und war im Grunde auch froh darüber, dass er nicht weiter auf die Sache mit dem Geld verdienen einging. Heute sollte ein wunderbarer Abend werden, bei dem wir alle Sorgen und Ängste für eine Zeit verdrängen konnten.
„Ich werde darauf zurückkommen und dich dann daran erinnern.“ Gab ihm auch gleich mit einem frechen Grinsen zu verstehen als er meinte, dass ich beim nächsten Mal zahlen durfte. Doch dieses Thema war zunächst auch erst mal wieder vergessen als ich endlich die Zuckerwatte in meiner Hand hielt und von jener kosten konnte. Zwar sah man mir sicherlich an wie glücklich ich in jenem Moment war, dennoch wollte ich Richard an meinen Gefühlen teilhaben lassen und das Funkeln in seinen Augen bestätigte mir, dass meine Geste ihren gewünschten Erfolg erzielte. Natürlich gab es ab und an Momente in denen ich nicht so positiv darüber dachte, dass Richard meine Gefühle spüren konnte, aber jene Glücksgefühle wollte ich einfach nicht vor ihm verbergen. Ich hielt aber im nächsten Augenblick den Atem an als der Hexer sich leise bei mir bedankte und einen sanften Kuss auf meine Schläfe hauchte. Aber mein Herz setzte zusätzlich noch einen Schlag aus als er mein Handgelenk ergriff um ein wenig der Zuckerwatte von meinem Finger zu kosten. Ein verräterisches Funkeln spiegelte sich in meinen Augen wider während sich meine Augen nicht von den seinen lösten und ein leises Seufzen meinen Lippen entwich. Wie Richard es mit jener kleinen Geste erneut schaffte mich um den Verstand und vor allem aus dem Konzept zu bringen. So kam es, dass ich mich leise räusperte bevor ich sein Lächeln erwidern und restliche Zuckerwatte weiter essen konnte.
Bereitwillig ließ ich mich danach von ihm Richtung Riesenrad mitziehen und blickte zunächst an jenem hinauf während die bunten Lichter des Riesenrades sich in meinen Augen wiederspiegelten. Fasziniert betrachtete ich es eine Weile bevor ich meinen Blick zu dem Hexer lenkte und fast über das ganze Gesicht strahlte. „Das ist eine wunderbare Idee. Kannst du vielleicht sogar noch neben deiner Empathie Gedankenlesen? Denn das wollte ich immer schon mal machen.“ Ich drückte seine Hand bevor ich ihn dann mit zum Schalter zog um die Fahrchips zu kaufen. In der Warteschlange wandte ich meinen Blick fragend zu Richard. „Ist es überhaupt okay für dich? Ich habe vor lauter Begeisterung vergessen zu fragen,  was du davon hältst.“

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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 22:53

Und sofort vertiefte sich mein Lächeln wieder ein wenig mehr, kaum dass Zane diese Worte über die Lippen gekommen waren. Fast ein Grund, die Vorsicht doch in den Wind zu schießen und ihn zu küssen, aber so ganz sicher war ich mir dann doch nicht, ob wir damit hier durchkommen würden, also sah ich ihn nur liebevoll an und drückte ihn ein weiteres Mal sanft, hoffte dabei einfach, dass ankam, was ich ihm vermitteln wollte.
Allerdings konnte ich diese kleinen Gesten dann eben doch nicht sein lassen und so wie Zane mich ansah und sich räuspern musste, hatte ich es nicht übertrieben – und das beruhigte mich dann doch wieder in klein wenig, denn all diese Dinge waren für mich ja genauso neu wie für meinen hübschen Begleiter.
Aber wie es schien, kamen wir gut zurecht hier und ich schien auch genau das richtige für ihn ausgesucht zu haben, so wie er beim Anblick des Riesenrades strahlte. Grinsend ließ ich mich mit ziehen und lachte leise, als er mir Gedankenlesen unterstellte.
„Nein, das nicht, aber ich hab das früher immer geliebt, also liegt der Verdacht doch nahe, dass es dir auch gefallen könnte,“, gab ich dann zurück, als wir beim Schalter ankamen und da Zane so viel Spaß zu haben schien, ließ ich ihn die Chips besorgen und stellte mich dann mit ihm an. Und da es hier wirklich etwas eng zuging, trat ich einfach hinter ihn und schlang die arme um ihn, um ihn so zu halten, während es im Schneckentempo vorwärts ging. Wir schienen nämlich Glück zu haben, denn das Rad stand und die Leute stiegen gerade Gondel für Gondel aus. Ein kurzer Blick auf meine Armbanduhr verriet mir, dass wir noch Zeit hatten bis zur Vorstellung im Zirkus, also blieb ich gelassen.
„Es ist mehr als ok. Ich fahr unheimlich gerne Riesenrad, Zane,“, verriet ich ihm lächelnd und schob ihn dann wieder ein kleines Stück vor, gab ihn aber frei, als wir dann an der Reihe waren, eine der Gondeln für zwei zu besteigen. Lächelnd ließ ich Zane den Vortritt und folgte dann, ließ mich neben ihm nieder und legte ihm den Arm um die Schultern, einfach weil so auch ein klein wenig mehr Platz war für zwei erwachsene Männer wie uns. Es dauerte auch nur wenige Momente, dann ging es los und wir bewegten uns langsam und stetig aufwärts in den Nachthimmel. Zusammen mit den Lichtern der Stadt war das einfach ein unbeschreiblicher Anblick.

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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 23:15

Ich erwiderte seinen Blick ebenso liebevoll und schenkte Richard dabei mein wärmstes Lächeln. In jenem Moment konnte ich genau spüren, was er damit zum Ausdruck bringen wollte und nickte leicht um es ihm zu zeigen, dass ich verstand. Auch wenn seine darauffolgende Geste mich bereits schon wieder um den Verstand brachte und nach mehr forderte, war ich insgeheim doch dankbar darüber, dass wir es schafften unseren Gefühlen nicht hier freien Lauf zu lassen. Auch wenn ich aller Welt nur zu gerne zeigte, wie sehr ich diesen liebenswürdigen Mann begehrte, war es dennoch etwas zu viel für mich und jene Hemmschwelle war noch da. Es hatte mich schon sehr viel Mut und Überwindung gekostet meine Liebe zu einem Mann hier in aller Öffentlichkeit zu zeigen, da wäre es doch gerade noch ein wenig zu viel des Guten für mich gewesen.
Doch die Gedanken wurden zum Glück wieder abgelenkt als Richard mir das Riesenrad zeigte und vorschlug damit zu fahren. In der Schlange konnte ich nicht anders als mich leicht an Richard zu lehnen, der nun hinter mir stand und seine Arme um mich schlang. „Und damit hast du vollkommen richtig gelegen.“ Bestätigte ich seine Aussage mit einem leichten Lächeln. „Und ich möchte noch so vieles mehr von dir erfahren.“ Fügte ich noch hinzu bevor ich auch schon an der Reihe war um die Chips zu bezahlen.
Kurze Zeit später saßen wir dann auch schon in der Gondel und meine Augen ruhten auf den seinen während sich die Gondel in Bewegung setzte. Erst als wir oben angekommen waren und das Rad für einen Augenblick anhielt um die nächsten Gäste einsteigen zu lassen ließ ich meine Augen über den Park gleiten. Es war ein atemberaubender Anblick und ich speicherte diesen Moment in meinem Gedächtnis ein, wollte ich ihn nie wieder vergessen.
Der Wind wehte hier oben etwas mehr, so dass ich wärmesuchend noch näher an Richard rückte während ich meine Augen wieder auf den seinen ruhen ließ. Die Lichter des Riesenrades spiegelten sich nun in seinen Augen wider und unbewusst hatte ich meine Hand an seine Wange gelegt. „So wunderschön....“ kam es dann auch schon leise über meine Lippen. „Ich bin dir so unendlich dankbar, dass du mir dies alles hier ermöglichst.“ Ich schenkte ihm ein ehrliches Lächeln bevor ich es dann doch wagte mich seinem Gesicht zu nähern um einen sanften Kuss auf seine Lippen zu hauchen und genoss den Schutz der Einsamkeit hier oben. Die anderen Fahrgäste waren eher damit beschäftigt die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen als auf uns zu achten. Jedoch löste ich meine Lippen wieder von den seinen während meine Augen die seinen fixierten. „Danke, dass es dich gibt und du in mein Leben getreten bist.“

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   Sa Nov 02 2013, 23:19

Obwohl sie ihre jetzige Lebensphase als ruhig beschrieb, klang sie in meinen Ohren absolut aufregend. Sie war unabhängig, konnte tun und lassen was sie wollte.. Und selbst wenn sie einmal in Problemen steckte, hatte sie die Stärke und die Fähigkeiten, sie aus der Welt zu schaffen. Ich seufzte etwas bedrückt. Ob ich es auch jemals schaffen würde ein Leben wie ihres zu führen? Unabhängig zu sein und einfach nur.. frei? "Was gefällt dir am meisten am Vampir sein? Gibt es eine Eigenschaft, die du als Mensch vermisst hast?"

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Isobel Saltzman
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   So Nov 03 2013, 12:50

Erstaunt über die Frage fasste ich mir an den Kopf und strich mit meinen Fingern über meine Schläfe. Warum fragte sie so etwas?
"Ich glaube, es gibt keine Eigenschaft, die ich am meisten liebe. Dass man Menschen einfach manipulieren kann, ist ganz hilfreich im Leben. Das vereinfachert einfach alles, weil man sich einfach alles nehmen kann, was man will."
Aufmerksam schaute ich ihr in die Augen und versuchte ihre Beweggründe zu erkennen, warum sie das wissen wollte. War sie am Ende vielleicht doch wie ich und war dazu geboren, etwas Übernatürliches zu sein?
"Als Mensch ist man schwach.. Schwach und wenn man eine Frau ist, wird man nicht ernst genommen. Das hat mich immer traurig gemacht. Ich wusste, dass es da draußen etwas gab, was ich haben wollte; etwas, wofür ich bestimmt war und ich habe es mir genommen. Aber warum fragst du das? Vermisst du etwas jetzt als Mensch?"

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Richard Miller
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   So Nov 03 2013, 16:17

Es waren nur kleine Gesten, doch das Zane sich in der Schlange gleich so vertrauensvoll an mich schmiegte, aber mir verschaffte es erneut dermaßen Herzflattern und Schmetterlinge im Bauch, dass ich sicher wie ein Idiot vor mich hin lächelte dabei. Aber wer wäre wohl nicht so verdammt glücklich, wenn er an meiner Stelle wäre und so einen bezaubernden Mann im Arm hatte?
„Geht mir mit dir ganz genauso, Zane. Ich möchte einfach alles über dich wissen,“, erwiderte ich noch schnell, aber trotzdem aufrichtig, denn es entsprach der Wahrheit. Ich wollte einfach so viel wie nur irgend möglich über Zane erfahren.
Allerdings wusste ich natürlich selbst, dass nicht alles auf einmal ging, aber die kleinen Dinge, die ich hier schon wieder von ihm erfahren durfte, die genügten schon völlig, um mich glücklich und zufrieden zu machen. Genauso wie jetzt die Nähe zu ihm, als wir in der Gondel saßen.
Anders als Zane sah ich jedoch nicht allzu lange auf die nächtlichen Lichter um uns und unter uns, sondern beschäftigte mich lieber damit, ihn wieder zu betrachten. Und ich drückte ihn augenblicklich lächelnd noch etwas mehr an mich, als er leicht schauderte und sich an mich schmiegte. Vielleicht fror er doch ein wenig dank dem Wind, der hier oben aufkam. Ich vergaß den Wind und alles andere um uns herum jedoch augenblicklich, als sich seine Finger auf meine Wange legte und mein Lächeln vertiefte sich dank seiner leisen Worte. Das Herz schlug mir im nächsten Augenblick fast bis zum Hals, als er näher kam und mir wurde warm, als sich seine Lippen dann tatsächlich für einen Augenblick auf meine legten. Für meinen Geschmack löste er den Kuss viel zu schnell wieder und ich leckte mir kurz über die Lippen, um seinen Geschmack darauf nach zu kosten, ehe ich ihm mit der freien Hand kurz über die Wange strich und meine Stirn an seine lehnte.
„Das kann ich nur zurück geben, Zane. So glücklich wie jetzt bin ich noch nie gewesen und das verdanke ich nur dir,“, verriet ich ihm leise, aber ehrlich und gab ihm einen Kuss auf die Nasenspitze, ehe ich ihn instinktiv kurz fester hielt, als die Gondeln sich mit einem Ruck wieder in Bewegung setzten. Es ging wohl weiter.
„Wann geht die Vorstellung nochmal los?“ erkundigte ich mich bei Zane, da ich das beinahe vergessen hatte hier so nah bei ihm.

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Zane Carter
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   So Nov 03 2013, 17:52

Es war einfach unbeschreiblich, wie sehr ich Richard bereits jetzt schon vertraute und mir kam es vor, als ob wir uns schon immer kennen würden. Alle Ängste waren in jenem Moment verschwunden als wir hier so vertraut miteinander umgingen. Selbst die Frage, wieso er hatte nicht damals schon für mich da sein können als ich kurz davor war jene schicksalhafte Entscheidung getroffen hatte, verflog schnell wieder und diese Frage konnte eh niemand beantworten.
Diese Vertrautheit setzte sich auch fort als wir endlich in einer der Gondeln saßen und nun von oben eine wunderbare Aussicht auf das Festgelände hatten. Mochte jene Aussicht noch so wunderbar sein, kam sie um Längen nicht mit dem Anblick jenes wunderschönen Hexers neben mir mit, der auch sofort wieder meine vollste Aufmerksamkeit genoss. Ich ließ mich sogar dazu verleiten noch mehr in der Öffentlichkeit zu zeigen wie sehr ich diesen Mann begehrte. Ein leises Seufzen kam über meine Lippen als ich Richard endlich wieder kosten durfte und wenn wir nicht noch die Zirkusvorstellung vor uns hätten, hätte ich für immer hier oben bleiben können. Meine Augen funkelten mit den Lichtern um die Wette während ich mein Gesicht leicht in seine Hand schmiegte und ihm bei seinem Worten mein wärmstes Lächeln schenkte. Nein, kalt war mir überhaupt nicht mehr.
Und mir wurde noch wärmer als Richard einen Kuss auf meine Nasenspitze platzierte und ich schloss für einen Moment die Augen um jenen Augenblick zu genießen. Eine Hand hatte sich währenddessen auf seine Brust gelegt und spielte mit zittrigen Fingern mit einem der Knöpfe seines Mantels während meine Augen weiterhin auf den seinen ruhten.
Erst als sich die Gondel mit einem Ruck wieder in Bewegung setzte war ich wieder im Hier und Jetzt. Nachdenklich legte ich die Stirn in Falten bevor ich einen kurzen Blick auf meine Uhr warf. „Wir haben noch gute 20 Minuten Zeit. Ergo, wir können in aller Ruhe zum Zelt gehen und uns noch ordentlich mit Kalorien wie Popcorn eindecken. Süßes Popcorn, natürlich.“ Ich grinste frech, ja ich fühlte mich einfach wohl in seiner Nähe und durch die ganze Umgebung schon fast wieder wie ein Kind. Man könnte auch meinen, ich würde hier und heute meine verlorene Kindheit nachholen.
Langsam bewegten wir uns wieder hinab und ich genoss noch einen letzten Moment die Aussicht bevor wir schließlich unten angekommen waren und die Gondel geöffnet wurde, damit wir aussteigen konnten. Sofort ergriff ich wieder Richard’s Hand, war dies für mich schon zur Selbstverständlichkeit geworden, um mit ihm gemeinsam zum Eingang des Zirkuszeltes zu gehen.

Tbc ~ Circus of Monterey


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Zuletzt von Zane Carter am So Nov 03 2013, 18:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   So Nov 03 2013, 18:33

An ihren Blicken merkte ich sofort, das sie sich zu wundern schien wieso ich ihr diese Frage stellte. Dennoch beantwortete sie sie mir. Nach meinem Gefühl sogar absolut ehrlich, was ich sehr an ihr schätzte. Zuzugeben das die Manipulation für sie sehr hilfreich war, hätte auch in einer Lüge enden können. Schließlich kann gerade die Manipulation eine sehr grausame Fähigkeit sein, wenn man sie denn missbrauchte.
Ich hörte ihr mit spitzen Ohren zu. Man konnte mir sichtlich anmerken wie sehr mich ihre Antwort interessierte. Ihre Frage, die sie am Ende stellte, überraschte mich deswegen nicht. Aber anstatt zu antworten, nickte ich zögernd. Es war nicht so, das ich es zugeben wollte. Auch nicht, das ich froh darüber war, dass mir dieses "etwas" fehlte. Aber zurzeit war ich nicht glücklich. "Ich verstehe was du meinst." sagte ich schließlich und schaute herab auf meine offenen Handflächen. "Genau so fühle ich mich zurzeit nämlich. Schwach und von anderen abhängig." Langsam formte ich meine Handflächen zu Fäusten, die ich weiterhin anstarrte. "Es nervt mich, das ich mich nicht selbst verteidigen kann. Es nervt mich, das ich ständig Rechenschaft ablegen muss, gegenüber Damon, oder anderen.. Wo ich bin, wo ich war.. Ich verstehe, das es Menschen gibt die sich um mich Sorgen. Aber irgendwann erreicht man einen Punkt, an dem man einfach Dinge alleine regeln will. Unabhängig sein. Die eigene Freiheit genießen." Hier stoppte ich und seufzte verzweifelt aus. Erst jetzt wurde ich mir bewusst, das ich Isobel gerade mein Herz ausschüttete. "Entschuldige, ich wollte dich eigentlich gar nicht so stark zu labern." sagte ich mit einem erzwungenen Lächeln und bemerkte im selben Moment, dass das Karussell nun langsam stehen blieb. "Oh.. Ich glaube wir haben die Fahrt überlebt!"
Ja, das hatten wir tatsächlich. Und gleichzeitig fühlte ich mich Isobel ein Stück näher, als vor der Fahrt.

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Isobel Saltzman
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   So Nov 03 2013, 18:47

Aufmerksam hörte ich ihren Erklärungen zu, nickte an einigen Stellen und strich ihr am Ende über den Unterarm. Ich konnte es ein wenig nachvollziehen, jedoch nicht in dem Ausmaß, wie ihr es erging. Ich hatte nie so viel hergeben müssen, aber Elena hatte so ziemlich alles verloren, was ihr mal am Herzen lag.
"Als Mensch kannst du dich leider nicht gänzlich vor uns schützen.", sagte ich, als wir aus der Kabine gelassen wurden und uns wieder der süße Geruch von Zuckerwatte, Liebesäpfeln und gebrannten Mandeln umgab. "Aber es gibt ein paar Tricks und Kniffe, wie du körperlich stärker werden kannst. Und mit den richtigen Utensilien, die du bei dir trägst, kannst du da draußen überleben.", erklärte ich. Wieder hakte ich mich bei ihr ein und wir spazierten in eine unbestimme Richtung.
"Oder hast du in Erwägung gezogen, deine Menschlichkeit für die absolute Freiheit herzugeben?"
Ich klang nicht besonders geschockt, denn ein Dasein als Vampir war für Elena vom heutigen Standpunkt weitaus sicherer als jetzt. Man musste nicht ständig vor Angst fast sterben, weil man nicht wusste, was sie gerade mit wem trieb. Klaus würde sie nicht mehr jagen, sofern er das überhaupt noch tat.

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Buden, Stände, Zelte   So Nov 03 2013, 19:07

"Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht." meinte ich etwas lockerer und schenkte ihr ein weiches Lächeln.



"Manchmal habe ich aber das Gefühl, das es mir das Leben leichter machen würde." Wir spazierten weiter, an den verschiedensten Ständen vorbei, bestaunten hier und da Zirkusmenschen, die mit Feuer jonglierten oder Frauen, die echte Bärte trugen. Unfassbar, was und wen man hier aller begegnete. Bei dem Anblick eines schrecklich geschminkten Clowns konnte ich nicht anders, als mich wie ein Kleinkind hinter Isobels Schulter zu verstecken. "Brrr der sah ja grauenvoll aus." gab ich leise zu, als er laut grölend an uns vorbei ging.

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